31.01.2010
Neuer erster stellv. Löschgruppenführer

24.10.2009
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Grundsätzliche Verhaltensregeln im Brandfall !

Der sorgfältige Umgang mit offenem Feuer (Kerzen, Zigarettenglut, offene Kamine, Kochstellen, Lötlampe usw.) und die sorgfältige Hand des Fachmanns bei elektrischen Installationen können die meisten Brände im privaten Bereich verhindern. Trotzdem rücken die Feuerwehren in Deutschland über 200.000 mal aus. 600 Tote sind jährlich zu beklagen, wobei 90% aller Brandtoten an den die Sicht versperrenden und die Atmung blockierenden Rauchgasen sterben.

Wie soll sich der Normalverbraucher im Brandfall verhalten?

Ob im Hotel, Einkaufszentrum oder Flughafen: Wenn es brennt, kommt es auf schnelle Reaktionen und die richtigen Schritte im richtigen Augenblick an, weil oft nur wenige Minuten zur Verfügung stehen, bevor Rauch oder Flammen den Fluchtweg abschneiden.


Die wichtigsten Verhaltensmaßnahmen sind:



Feuerwehr alarmieren
In jedem Fall sollten Sie Ruhe bewahren und die Feuerwehr alarmieren. Ein kleines Feuer können Sie vielleicht selbst löschen. Gehen Sie dabei aber kein Risiko ein und versuchen Sie es erst, wenn Sie die Notrufnummer 112 angerufen und die Feuerwehr informiert haben.
Der Einsatz der Feuerwehr ist kostenlos. Das gilt auch dann, wenn Sie den Brand selbst verursacht haben oder wenn die Feuerwehr vergeblich anrückt – zum Beispiel weil das Feuer zwischenzeitlich gelöscht werden konnte oder weil sie versehentlich Wasserdampf für Rauch gehalten haben.

In Sicherheit bringen
Bringen Sie sich in Sicherheit. Warnen Sie Ihre Mitbewohner und Nachbarn und helfen Sie Kindern und alten oder behinderten Menschen dabei, den Gefahrenbereich zu verlassen. Schließen Sie alle Fenster und Türen hinter sich, damit sich Feuer und Rauch nicht weiter ausbreiten. Wenn Sie die Wohnung verlassen, versichern Sie sich, dass alle Bewohner es verlassen haben. VOrallem Kinder verstecken sich oft vor dem Feuer, z.B. im Schrank, unter dem Bett, unter einer Decke, etc.
Die größte Gefahr bei einem Brand sind nicht die Flammen, sondern der Rauch. Bei allen Bränden entstehen giftige Gase. Schon 100 Gramm brennender Schaumstoff, zum Beispiel in einem Sofa, reichen aus, um eine 80-Quadratmeter-Wohnung vollständig mit Rauch auszufüllen und eine tödliche Rauchvergiftung herbeizuführen. Da Hitze und Rauch nach oben steigen, sollte man bei starker Rauchentwicklung auf dem Boden kriechen. Dort befindet sich für kurze Zeit noch rauchfreie Atemluft. Dabei sollte man sich möglichst ein feuchtes Tuch vor Mund und Nase pressen.
Fliehen Sie über ausgewiesene Fluchtwege. Aufzüge sollten im Brandfall nicht benutzt werden. Sie können zur tödlichen Falle werden. Ist der Fluchtweg versperrt, suchen sie sich einen rauchfreien Raum, schließen Sie die Tür und machen Sie sich zunächst am geschlossenen Fenster bemerkbar. Türritzen und andere Öffnungen sollten Sie mit Stoff, am besten mit nassen Tüchern, abdichten, damit der Rauch nicht eindringt. Warten Sie die Ankunft der Feuerwehr ab und befolgen Sie die Anweisungen der Helfer.

Anfahrtswege für die Feuerwehr frei machen
Wenn Sie das Gebäude verlassen haben, sorgen Sie dafür, dass die Anfahrtswege für die Feuerwehr und Rettungsdienste frei gemacht werden oder bitten Sie jemand anderen darum. Nehmen Sie mit dem Einsatzleiter Verbindung auf und klären Sie ihn über die Lage und insbesondere über die Anzahl der noch im Gebäude befindlichen Personen auf. Schaulustige stören. Alle Personen, deren Hilfe nicht mehr gebraucht wird, sollten die Unfallstelle verlassen.

Eigene Löschversuche nur bei kleinen Bränden
Nur wenn Sie sich dabei selbst nicht in Gefahr bringen, können Sie versuchen, sehr kleine Brände selbst zu löschen. Beachten Sie dabei:


Denken Sie immer daran: Im Brandfall bleiben nur 3 Minuten zur Flucht !