31.01.2010
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Das Gerätehaus der Löschgruppe Dedinghausen

Das erste "Spritzenhäuschen" der Löschgruppe Dedinghausen stand neben der Friedenseiche, nahe der Kirche. Hier waren die Löschmittel, welche sich im Gemeindebesitz befanden, untergebracht. Wann es erbaut wurde ist nicht überliefert, aber Mitte des 19. Jahrhunderts soll es schon dort gestanden haben. Wie alle anderen "Spritzenhäuschen" besaß auch das Dedinghauser Gebäude neben der eigentlichen "Fahrzeughalle" eine kleine Zelle, in der eventuelle Straftäter vom "Dorfscheriff" festgesetzt werden konnten. Eine übliche Praxis in den frühen Jahren. Die Geschichte des ersten Gerätehauses der Löschgruppe Dedinghausen endete im Oktober 1985 mit dem Abriss des Gebäudes.



1983 bereitete sich die Löschgruppe Dedinghausen mit der Durchführung des dörflichen Preisknobelns auf den Neubau eines Gerätehauses vor. Dieser Schritt wurde nötig, da das alte Gebäude an der Friedenseiche zu klein geworden war, um zukünftige Aufgaben noch fachgerecht bewältigen zu können. Zudem war nicht einmal ein Aufenthaltsraum vorhanden und für neue größere Einsatzfahrzeuge wäre kein Platz gewesen. Am 25. Juni 1983 konnte man das in Eigenleistung als Anbau an den Bürgertreff errichtete Gerätehaus, welches neben einer größeren Fahrzeughalle auch endlich einen eigenen Aufenthaltsraum besaß, richten. Im Rahmen der 50-Jahr-Feier weihte Pastor Kaluza das Gerätehaus am 6. Oktober 1984 ein. Zu diesem Anlass erhielt die Löschgruppe Dedinghausen neben einer Standarte auch ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF 8/18) sowie einen Anhänger mit Tragkraftspritze (TS 8).



Aber auch dieses Gerätehaus genügte nach zwei Jahrzehnten nicht mehr den gestiegenen Anforderungen. Um das allgemeine Platzproblem zu lösen, sowie neuen Bestimmungen gerecht zu werden, begannen im Juli 2003 die Arbeiten am geplanten Anbau. Mit 43.000 Euro war die Stadt an diesem Erweiterungsbau, der widerum in Eigenleistung entstand, beteiligt. Nach 15 Monaten Bauzeit und über 3.500 geleisteten Arbeitsstunden wurde das neue Gerätehaus im September 2004 fertiggestellt. Nun waren endlich die dringend benötigten Sanitäranlagen sowie ein 80 Quadratmeter großer Schulungsraum im ausgebauten Dachstuhls vorhanden. Des Weiteren wurde eine zweite Fahrzeughalle errichtet und automatische Garagentore in beiden Hallen installiert. Pünktlich zum 75 jährigen Jubiläum unserer Löschgruppe im Jahre 2009 wurde das komplette Gerätehaus renoviert, Baumängel beseitigt und die 1999 demontierte Zivilschutzsirene auf dem Dach installiert.

Bilder vom ursprünglichen Bau des Gerätehauses, den Arbeiten am Anbau, sowie den Renovierungsarbeiten (und noch vieles mehr) sind in unserer Bildergalerie, Kategorie "Gerätehaus", zu finden.